Workshops 2012

Workshop 1

Schrumpfung als Chance

Andrea Bestgen-Schneebeck, Leiterin des Amtes für Soziales und Wohnen der Stadt Duisburg

Ute Schäfer, Geschäftsführerin der LWB Leipzig

Auch Großstädte müssen sich zunehmend mit dem Thema Schrumpfung auseinandersetzen. Schrumpfung dabei als Chance zu sehen, fällt vielen Verantwortlichen noch schwer. Dabei nimmt Schrumpfung den „Druck aus dem Kessel“ und kann nachhaltige Stadtentwicklung sinnvoll unterstützen. Zudem entstehen Freiräume für andere Flächennutzungen. Die Suche nach innovativen Ideen wird gefördert. In diesem Workshop werden mögliche Strategien wie Städte mit Schrumpfung umgehen können, an zwei Beispielen aus Duisburg und Leipzig aufgezeigt und diskutiert.

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Workshop 2

Thema: „Innovative Wachstumsbeispiele “ neue Projekt-Kultur“

– Klaus Grewe, Senior Project Manager, Olympic Delivery Authority London

– Prof. Dr. Ing. Klaus Selle, Lehrstuhl für Planungstheorie und Stadtentwicklung, Fakultät Architektur, RWTH Aachen

Stadtentwicklung bedeutet heute auch, Prozesse der Planung und Projektentwicklung transparent und unter intensiver Einbindung der Öffentlichkeit zu gestalten. Wie dies in der Praxis geschehen kann, wird am Beispiel des Olympiaparks in London und einiger Redevelopment-Projekte aus Deutschland vorgestellt. Gemeinsam soll im Workshop anschließend erarbeitet werden, wie die mit solchen Prozessen verbundenen Herausforderungen bewältigt werden können.

 

Workshop 3

Thema: „Potential Konversionsflächen“

Iris Wiemann-Enkler, Leiterin des Stadtplanungsamtes der Stadt Trier

Andreas Leifken, Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Münster

Die Diskussion um Konversionsflächen ist mit dem geplanten Abzug der ausländischen Nato-Streitkräfte wieder topaktuell. Auch der wirtschaftsstrukturelle Wandel sorgt regelmäßig für innerstädtische Flächenpotentiale. Mit dem Petrisberg in Trier und dem Kreativkai im Münsteraner Stadthafen werden in diesem Workshop zwei attraktive Beispiele diskutiert, die aufzeigen, welches Potential in Konver-sions-flächen liegen kann. Während es sich in Münster um ein urbanes Quartier mit kreativem Konzept handelt, geht es am Petrisberg in Trier um die Schaffung eines neuen Stadtteils, in dem neben Arbeits- und Wohnbereichen auch der Freizeit- und Erholungsaspekt berücksichtigt wurde.

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Workshop 4

Weniger, langsamer, kürzer –  wohin mit den kleinen Städten?

Prof. Dipl. Ing. Oliver Hall, Professur Stadtplanung und städtebauliches Entwerfen, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Partner in ASTOC Architects and Planners, GmbH & Co. KG Köln

Prof. Dipl. Ing. Martin Hölscher, Professur Städtebau, Stadt- und Regionalentwicklung, Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur, Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Freier Stadtplaner in Essen

Klein- und Mittelstädte prägen das städtische Siedlungssystem in Deutschland, sie bieten eine außerordentliche Qualität in Bezug auf Identität und Atmosphäre. Ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung als urbane Siedlungsform lässt sich verdeutlichen an der Tatsache, dass sie die Lebenswirklichkeit für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung darstellt. Die Hälfte aller abhängig Beschäftigten haben ihren Arbeitsplatz in einer Klein- oder Mittelstadt.

Demografischer Wandel, Schrumpfung, Leerstand, Trading down sind Stichworte einer aktuellen Bedrohung kleiner und mittelgroßer Städte, die (noch?) nicht im Fokus des breiten öffentlichen Interesses stehen. Welche Handlungsoptionen haben die kleinen Städte? Wie können notwendige Entwicklungen trotz knapper Kassen umgesetzt werden? Wie kann Leerstand als Flächenpotential genutzt werden? Welche Rolle spielt bürgerschaftliches Engagement?

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Workshop 5

Wissenschaft zwischen City und Campus: Hochschulen als Motor räumlicher und sozio-kultureller Stadtentwicklung

– Dr. Klaus Puchta, Wissenschaftsbeauftragter der Stadt Magdeburg

– Dr. Annette Klinkert, Leiterin Wissenschaftsbüro Bielefeld Marketing GmbH

Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen sind entscheidende Standortfaktoren im Wettbewerb der Städte und Regionen. Sie sind Entwicklungsmotoren für wirtschaftliche Innovationen und städtebauliche Investitionen, Kooperationspartner lokaler Unternehmen und Impulsgeber der sozio-kulturellen Stadtentwicklung. Am Beispiel der Städte Magdeburg und Bielefeld befasst sich der Workshop mit der Frage, wie Städte in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen gemeinsam den Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft gestalten können.

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Kooperative Stadtentwicklung 2019