Workshops 2016

Die Themen der Workshops

Workshop 1

Refugees Welcome – Konzepte für eine menschenwürdige Architektur

Peter Haslinger, Architekt & wiss. Mitarbeiter, ZONE29, Berlin
Simon Takasaki, Architekt & wiss. Mitarbeiter, Takasaki Lauw Architects, Berlin

Flüchtlings- und Migrationsbewegungen stellen langfristig eine große Herausforderung für Städte weltweit dar. Die Aufnahme neuer Bewohner und deren produktive Teilhabe am städtischen Raum ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft, um ein funktionierendes und lebendiges Stadtgefüge sicher zu stellen. Der Workshop beschäftigt sich mit der Herausforderung und den Potenzialen der Aufnahme von Schutzsuchenden. Erarbeitet werden Vorschläge für alternative, innovative, partizipative und prototypische Formen des Wohnens für Geflüchtete.

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Workshop 2

Mit Segregation umgehen
Andreas Kämper, Gesellschaft für Organisation und Entscheidung, Bielefeld
Ralf Zimmer-Hegmann, Forschungsgruppe Sozialraum Stadt, Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung, Dortmund

Eine ungleiche Verteilung der Wohnstandorte verschiedener sozialer Gruppen im städtischen Raum (Segregation) hat es in der Vergangenheit gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Entscheidend ist, wie aus gesamtstädtischer Sicht damit umgegangen wird. Somit werden im Workshop zunächst Formen von Segregation als auch Vor- und Nachteile von Segregation vorgestellt, um anschließend den, angemessenen Umgang mit Segregation zu diskutieren. Wünschenswert wäre es, wenn die Teilnehmer Beispiele vorstellen würden, wie sie vor Ort mit Segregation umgehen.

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Workshop 3

Integration in die „fertige“ Stadt – praktische Chancen und Herausforderungen für die Stadt- und Quartiersentwicklung

Jochen Mauel, Leiter Immobilienwirtschaft, GAG Immobilien AG, Köln
Ercan Idic, Entwicklungsgesellschaft Duisburg GmbH

In dem Workshop soll anhand praktischer Beispiele aus Nordrhein-Westfalen aufgezeigt werden, wie sich die Zuwanderung auch auf die Stadtentwicklung und den Wohnungsmarkt auswirkt und wie die Städte mit der langfristigen Unterbringung von Flüchtlingen baulich und sozial umgehen. Zur Sprache kommen wird außerdem, welche Möglichkeiten sich für die Gestaltung der Städte durch die von Bund und Land aufgelegten Förderinstrumente für die Wohnungswirtschaft und die Kommunen bieten.

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Workshop 4

Geflüchtete integrieren – Ankommenskultur von unten
Michael Gugat und Klaus Rees, Mitglieder des Bielefelder Stadtrates und Mitinitiatoren des Netzwerkes „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“

Die nachhaltige Integration Geflüchteter stellt vor allem die Städte vor große Herausforderungen. Hier sind sowohl die Verwaltung und institutionelle Träger als auch die Zivilgesellschaft gefragt. Das selbstorganisierte, nicht-institutionelle Ehrenamt ist dabei in der Regel schneller, kreativer und unmittelbarer. Am Beispiel des Netzwerkes „Geflüchtete willkommen in Bielefeld“ wird aufgezeigt, wie mit Hilfe sozialer Medien ein solches Engagement funktioniert und zu welchen (Zwischen)Ergebnissen es führt.

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Workshop 5

Ganzheitliche Flüchtlingsintegration und Vielfalt in der Stadt
Claudia Walther, Senior Project Manager Bertelsmann Stiftung, Gütersloh


Nach der Erstunterbringung muss die Integration der Flüchtlinge in den Fokus rücken. Sprache, Bildungs- und Arbeitsmarktintegration sind Schlüssel­bereiche einer gelingenden Integration. Der Workshop geht der Frage nach, wie diese in einem ganzheitlichen Ansatz entwickelt und verzahnt werden können. Wie kann die Herausforderung der Flüchtlingsintegration mit den Lernerfahrungen aus der Integrationspolitik verknüpft werden – im Sinne einer Einwanderungs- und Vielfaltspolitik? Im Workshop sollen anschließend die Erfolgsfaktoren diskutiert werden.

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Kooperative Stadtentwicklung 2019